Flats

Unter diesem Begriff fassen wir alle Damenschuhe ohne oder mit sehr geringem Absatz zusammen (engl. flat = flach). Natürlich ergibt sich trotz dieser Einschränkung immer noch eine nahezu unendliche Auswahl an Modellen, aber zumindest drei Beispiele von besonders beliebten Arten von „Flats“ möchten wir euch gern vorstellen. Und als kleine Inspiration zeigen wir zudem noch eine kleine Auswahl an Designer-Picks.

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Ballerinas: Schon der Name lässt bezüglich des Designs dieser Schuhe viel vermuten. Inspiriert von den Trainingsschuhen der Ballerinatänzerinnen gelten Ballerinas heute als hübsche und bequeme Freizeitschuhe für Damen. Diese Mischung aus stylisch und praktisch macht sie auch so außerordentlich beliebt. Getragen werden die Schuhe eher in den wärmeren Jahreszeiten. Oft wird dieser Art von Schuhen ein sehr niedliches und verspieltes Image zugesprochen, aber inzwischen werden sie in den verschiedensten Variationen vertrieben und von schlicht bis extravagant und sexy ist alles dabei. Bei der Form des Schuhs hat der Designer allerdings nicht allzu viel Spielraum, da Ballerinas grundsätzlich abgerundet und am Spann besonders weit ausgeschnitten sind. Außerdem haben sie keinen bis einen sehr geringen Absatz. Nennenswerte Marken bzw. Designer von Ballerinas sind beispielsweise Repetto oder Pretty Ballerina, die diese Schuhe im festen Bestand ihrer Kreationen haben. Ansonsten finden sich entsprechende Modelle mittlerweile in so gut wie jedem Designerhaus wieder.

Sandalen: Flache Sandalen sind beliebte Sommerschuhe. Durch ihren offenen Schnitt geben sie dem Fuß genug Halt und schützen gleichzeitig vor der Hitze oder Kälte des Bodens, sind aber dennoch angenehm luftig. Dieses Schuhexemplar lässt sich noch in viele Untermodelle unterteilen. Besonders die sogenannten „FlipFlops“ (Zehensandalen) und Römersandalen sind wohl den meisten Leuten ein Begriff, da sie sich trendmäßig in den letzten Jahren immer wieder durchgesetzt haben. Durch diese konstante Präsenz des Sandalenschuhs in der Modewelt haben sich natürlich auch Designer diesen Typ zu eigen gemacht und feilen in jeder Saison aufs Neue an noch nie da gewesenen Kreationen dieses traditionellen Verkaufsschlagers. Die Liste der Marken und Designer ist endlos. Designer-Sandalen gibt es zum Beispiel von Valentino, Salvatore Ferragamo, Patrizia Pepe, Hugo Boss, Moschino, Calvin Klein und See by Chloé.

Mokassins: Der Mokassin wird häufig auch als Schlupfschuh bezeichnet. Er besitzt in der traditionellen Variante keinen Absatz und ist sehr weich im Tragekomfort. Ursprünglich stammt der Mokassin von den nordamerikanischen Ureinwohnern, den Indianern, und besteht aus dem unter dem Fuß herumführenden Schaft und einem extra Lederstück, die beide mit einer auffälligen Naht vernäht werden. Diese Handnaht wird wegen der Formstabilität unter Kräuseln des Lederrandes angenäht und führt so zum typischen Look des Mokassin. Heutzutage werden nur noch selten echte Mokassins angeboten, dennoch ist der Stil sehr beliebt und viele Designer fügen einen modernen Touch hinzu und verwandeln diesen Schuhtyp somit in ein echtes Modestück. Auch hier findet sich eine Vielzahl an Designern, bei denen Mokassins in den Kollektionen vorhanden sind, u.a. bei Gabor, Minnetonka, Tom Tailor, Marc O´Polo, Bugatti, Geox oder Timberland.