Highheels

Auch hier wird die englische Sprache genutzt, um eine bestimmte Form von Schuhen zu beschreiben. High Heels, was übersetzt so viel heißt wie „hohe Absätze“, sind der Definition nach eigentlich Damenschuhe mit Absätzen ab einer Höhe von 10 Zentimetern. Um die Unterteilung übersichtlicher zu gestalten, versteifen wir uns aber nicht zu sehr auf genaue Maße und bringen euch ganz einfach drei verschiedene Arten von Absatzschuhen im Allgemeinen näher.

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Pumps: Dieser Schuhtyp ist wohl der traditionellste und meist getragene Absatzschuh in der Damenwelt. In der Vergangenheit wurden Pumps sogar von beiden Geschlechtern als Tanzschuh getragen, aber inzwischen ist dieses Modell doch eher für die Frauen reserviert. Sehr beliebt ist er heutzutage auch als edler Businessschuh. Pumps sind sehr weit ausgeschnittene, aber dennoch geschlossene Absatzschuhe ohne Verschluss (Reißverschluss, Riemchen, etc.). Diesen Hackenschuh gibt es in unzähligen Materialien, Formen und Farben. Beispielsweise kann die Schuhspitze abgerundet oder spitz sein, der Absatz dick oder dünn, usw. Im Laufe der Zeit sind natürlich häufig Abwandlungen von den klassischen Pumps entstanden, aber zum festen Bestand der Damenschuhwelt gehört er trotzdem nach wie vor. Auch viele Designer setzen damit auf schlichte und traditionelle Eleganz. Christian Louboutin, Dior, Jimmy Choo, Dune, Manolo Blahnik, Versace, Chanel und Fornarina sind nur einige der Designer, die für uns grandiose Pumps kreieren.

Peeptoes: Diese Highheel-Modelle besitzen vorne an der Schuhspitze eine kleine Öffnung, bei der die Zehen nur andeutungsweise zu sehen sind. Daher kommt auch der Name, denn aus dem Englischen übersetzt, bedeutet Peeptoe so viel wie „kurzer Blick auf die Zehen“ oder „die Zehen gucken/linsen hervor“. Die noch „offenherzigere“ Variante wären hier die Opentoes, welche an der Schuhspitze weit geöffnet sind und somit die Zehen frei zeigen, aber das nur am Rande. Durch das freche Hervorblitzen der Zehen (die auch gerne mit der passenden Nagellackfarbe gekrönt werden) haben die Peeptoes einen eher verspielten Look. Der Style ist beliebt und findet sich wieder öfter in den Modelinien der heutigen Zeit. Und die Palette an namenhaften Designern, die diesem Schuhtyp Leben einhauchen, reißt auch hier nicht ab: Ob Replay, JOOP!, Guess, Lacoste, Stuart Weitzmann oder Gucci, alle bieten auch Peeptoes in ihren Kollektionen an.

Wedges: Diese Schuhe sind mit einen Keilabsatz ausgestattet, woher auch der Name stammt (Keil = engl. Wedge). Der Vorteil ist wohl, dass man trotz hohen Absatzes an sich sehr bequem läuft. Denn anders als bei anderem Absatzschuhen ist hier der Hacken durchgängig mit dem vorderen Teil der Sohle verbunden und das Gewicht des Körpers lagert somit nicht nur auf der Ferse wie bei anderen, gängigen Absatzschuhen. Eine enorme Entlastung also und es sieht zudem auch noch klasse aus und streckt optisch genau wie andere Modelle. Der Vielfalt ist auch hier keine Grenzen gesetzt. So kann es schon mal sein, dass Wedges und Peeptoes oder Sandalen in einem Schuh vereint werden. Diese Freiheit gefällt auch den Designern wie man z.B. bei UGG Australia, Belmondo, Acne und Dolce & Gabbana sehen kann.