Klassiker

Wie fast überall bilden sich auch im Bereich der Schuhmode gewisse Trends aus. Einige Modelle haben sich dabei eisern im oberen Bereich der Beliebtheitsskala gehalten und haben teilweise schon richtigen Kultstatus erreicht. Welche Eigenschaften einen solchen Hype auslösen können, ist ganz unterschiedlich. Mal ist es ein immer wiederkehrendes Extra an den Schuhen, das zum Markenzeichen wird, dann wiederum ist es der Designer selbst oder ein berühmter Träger der Schuhe, der den Kreationen eine Art Zauber einhaucht und manchmal bringen die Modelle auch einfach einen traditionellen Aspekt mit sich. Im Folgenden möchten wir euch nun einige ausgewählte Kultstücke – darunter Manolo Blahniks, Louboutins, Jimmy Choos und den Derby – näher bringen.

 

  • Manolo Blahniks: Diese Schuhe wurden unter Fans mit dem Namen ihres Schöpfers Manolo Blahnik betitelt. Richtig bekannt wurde der spanische Schuhdesigner und seine Kreationen durch die amerikanische Serie „Sex and the City“, die in aller Welt unzählige Zuschauer vor die Bildschirme zog. An Stilikone (und Hauptfigur der Serie) Carrie Bradshaw wurden die sexy Highheels berühmt und wurden für viele Frauen bald modisches Wunschobjekt Nummer eins. Besonders hohe Preise und Exklusivität machen diese Stilettos besonders zu Begleitern von Damen der High Society. Die Designs zeichnen sich vor allem durch hohe Absätze, Extravaganz und Materialmix aus.

 

  • Louboutins: Auch hier leiht der Schuhdesigner seinen Modellen einen Kosenamen. Der französische Designer Christian Louboutin hat es geschafft sich durch kleine Raffinessen von anderen Designern abzusetzen und im Gedächtnis zu bleiben. Seine Damenschuh-Entwürfe sind stets durch enorm hohe Absätze geprägt und fallen vor allem durch die rote Sohle auf. Dieser farbige Zusatz wird also dementsprechend sofort mit Christian Louboutin assoziiert und steht für moderne und exklusive Luxusschuhe. Außerdem gibt es noch eine Brautkollektion, für die eine etwas unauffälligere, blaue Sohle eingesetzt wird.

 

  • Chanel-Schuhe: Das Designerlabel Chanel steht von jeher für schlichte und doch bezaubernde Eleganz. Da ist die klassische Farbkombination aus schwarz und weiß natürlich unabkömmlich. Und genau dieser zeitlose Stil setzte sich zu großen Teilen auch bei den Chanel-Schuhen durch. Die bekannteste und wohl auch beliebteste Version der Chanel-Schöpfungen ist ein weißes Schuhdesign mit schwarzer, abgerundeter Schuhspitze. Diese Variante gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen von Ballerina-Schuhen über Pumps und schließlich sogar Stiefeln. Und stets deutet dieser Signal-Look in schwarz-weiß und die abgesetzte Spitze auf den legendären Namen Chanel hin.

 

  • Jimmy-Choo-Schuhe: Bei diesem Designer muss man bereits beim Namen an Schuhe denken. Und vielleicht verhalf ihm mitunter auch genau das zu seinem Kultstatus in der Welt der Designerschuhe. Doch wer schon aus einer Schuhmacherfamilie stammt, glänzt noch mit anderen wichtigen Qualitäten, als nur dem passenden Namen. Bereits mit 11 Jahren entwarf Jimmy Choo sein erstes Paar Shuhe und die harte Arbeit seitdem hat sich ausgezahlt, denn mittlerweile gehört Jimmy Choo zu den führenden Luxus-Marken. Ursprünglich wurden ausschließlich Damenschuhe und -accessoires designt und diese werden mit Vorliebe von prominenten Frauen getragen. Inzwischen tastet sich das Label aber auch in die Männerwelt vor. Der Stil der Schuhe ist eher zurückhaltend und überzeugt durch Qualität und Eleganz.

 

  • Oxford: Dieser klassische Herrenschuh ist das wohl eleganteste Modell für Männer und ist deshalb auch meist die erste Wahl für feierliche Anlässe. Er ist schlicht gehalten, mit besonders schmaler Passform und gerader Kappe. Am charakteristischsten für den Oxford ist jedoch die geschlossene Schnürung (die für Schnürung zuständigen Seitenteile sind unter das Vorderblatt genäht.). Im Regelfall gibt es bei der Schnürung fünf Ösenpaare zum Verschließen. Schon seit 1930 wird dieser Schuh in England hergestellt und glaubt man den Geschichten machten die Studenten des Oxford College diese Schuhe berühmt, daher auch ihr Name. Heutzutage ist dieser edle Herrenschuh auf jeden Fall schon eine Art Legende und nicht mehr aus dem Sortiment wegzudenken.

 

  • Derby: Im Gegensatz zum Oxford zeichnet sich dieses klassische Herrenschuhmodell durch die offene Schnürung und den sogenannten Derbyschaftschnitt (bildet sich durch die beiden auf dem Vorderteil des Schafts aufliegenden Seitenteile) aus. Dadurch ist dieser Schuh aber auch weniger elegant als der Oxford. Insgesamt hängen die Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten allerdings auch von dem verwendeten Sohlenmaterial, der Oberlederfarbe und den Verzierungen ab. Der Derby ist deshalb auch für seine Vielseitigkeit bekannt. Die genaue Herkunft dieses Schuhmodells ist nicht ganz klar. Was man weißt, ist dass einer der Grafen von Derby aufgrund seines hohem Fußrists Probleme beim Verschließen seiner Schuhe hatte und sein Schuhmacher ihm deshalb diesen speziellen Schaftschnitt für seine Schuhe entwickelte.